Die Rohölpreise an den internationalen Warenterminmärkten verzeichnen wie auch schon in der zweiten Aprilhälfte weiter einen leichten Rückgang. Obwohl sie im Verlauf des vergangenen Freitags etwas angezogen hatten, liegen sie heute weiter unter der 80-Dollar-Marke. Die überwiegend seitwärts verlaufende Entwicklung der Rohölpreise seit Dezember setzt sich damit fort.

Die Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegt aktuell bei 79,50 USD pro Barrel, während sich das US-amerikanische Pendant West Texas Intermediate (WTI) bei 75,90 USD pro Barrel eingependelt hat. Damit haben die Rohölsorten im Vergleich zur letzten Woche leicht zugelegt. Zur Stunde kostet eine Tonne Gasöl 695,00 USD mit leicht steigender Tendenz. Der Euro hat im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste zu verzeichnen: Aktuell wird er unter der 1,10 Dollar-Marke gehandelt.
(Börsenwerte vom 02.05.2023, 9:30 Uhr)

Die OPEC-Mengendrosslung ist gestern wirksam geworden. Demgegenüber stehen die Nachfragesorgen, die am Ölmarkt dauerhaft präsent sind. Entsprechend wirkt sich der OPEC-Beschluss zweifach aus. Auf der einen Seite resultiert aus der Drosselung eine Verknappung, welche für anziehende Ölpreise sorgen dürfte und damit auch die Inflation befeuert. Derartige Entwicklungen würden seitens der Notenbanken zu vehementeren Leitzinsschritten führen, die sich wiederum hemmend auf die Wirtschaft und die Ölnachfrage auswirken dürften.

Entsprechend sind die Marktentwicklungen begleitet von einem gespannten Warten auf die Zinsentscheidungen der Notenbanken. Im Verlauf der Woche finden Treffen der US-Notenbank mit der EZB (Europäische Zentralbank) statt. Während dieser Zusammenkünfte werden Entscheidung in Bezug auf die Zinsen getroffen. Darüber hinaus dürften auch die begleitenden Kommentare hinsichtlich der künftigen Entwicklungen einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Ölpreise nehmen.

Die inländischen Heizölpreise liegen aktuell bei 93,2 Cent pro Liter. Damit wurde der Preisrückgang des vorangegangenen Samstags zurückgenommen. Am heutigen Dienstagmorgen ist somit eine leichte Verteuerung zu verzeichnen. Insgesamt hat der Monat April für eine Verbilligung von über 7% gesorgt, was sich auch in einer starken Bestellaktivität der Verbraucher niedergeschlagen hat. Berechnen Sie mit dem Heizöl-Preisrechner von EMOVA einfach den aktuellen Heizölpreis für Ihre Region und erhalten Sie umgehend Ihr individuelles Angebot!



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