Die Rohölpreise sind gestern stark gestiegen. Die Rohölsorte Brent übersprang sogar die 80-Dollar-Marke. Damit gingen die Preise zunächst auf dem bislang höchsten Stand im aktuellen Jahr aus dem Handel. Heute Morgen haben die Futures zwar leicht nachgegeben, dennoch könnten sich die Heizölpreise heute noch weiter verteuern.

Momentan zeigt sich die in der Nordsee geförderte Rohölleitsorte Brent allerdings etwas günstiger als zum Ende des gestrigen Handelstages. Sie notiert heute Morgen bei 81,57 USD pro Barrel. Die Kontrakte für das amerikanische Pendant West Texas Intermediate (WTI) liegen derzeit bei 76,23 USD. Der Gasölpreis zeigt weiterhin eine deutliche Aufwärtstendenz und kostet zur Stunde 891,00 USD. Damit konnten auch die Gasölkontrakte in dieser Woche kräftige Gewinne verbuchen. Der Euro kann sich gegenüber dem US-Dollar weiterhin nur knapp behaupten. Er notiert bei 1,0780 USD zum US-Dollar.
(Börsenwerte vom 09.02.2024, 09:00 Uhr)

Obwohl die Fundamentaldaten des Ölmarktes eigentlich ein komfortables Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage widerspiegeln, kam es in der vergangenen Woche zu einem deutlichen Preisanstieg. Hauptauslöser für diese Entwicklung sind nach wie vor die Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen, die erneut schwindenden Hoffnungen auf einen Waffenstillstand im Nahen Osten sowie anhaltende Angriffe auf internationale Handelsschiffe im Roten Meer. Diese geopolitischen Konflikte führen zu einer erhöhten Schwankungsanfälligkeit der Rohölnotierungen. Aber auch der unerwartete Rückgang der Produktbestände in den USA macht sich bei den Gasölnotierungen bemerkbar.

Trotz mäßiger Weltkonjunktur zeigt sich die Wirtschaft vor allem in den USA und in Teilen Asiens recht robust. Entsprechend befindet sich die weltweite Ölnachfrage auf einem hohen Niveau. Für das kommende Jahr wird bislang ein weiterer Anstieg des Bedarfs und der Nachfrage prognostiziert. Mit Spannung beobachten Marktteilnehmer daher, wann und ob die OPEC+ die Fördermengen wieder erhöhen wird.

Der Aufwärtstrend an den Ölbörsen sorgt auch dafür, dass die überregional ermittelten Heizölpreise ihre Richtung ebenfalls nach oben fortsetzen. Heute werden Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu 1,0 Cent pro Liter erwartet. Tritt diese Entwicklung wie erwartet ein, werden die Heizölpreise heute, am letzten Handelstag der Woche, einen neuen Jahreshöchststand erreichen. Da weitere Eskalationen im Nahen Osten schnell enorme Auswirkungen auf die Ölpreise und damit auch auf die Entwicklung der Heizölpreise haben können, bleibt es empfehlenswert, sich bei Bedarf bereits jetzt entsprechend einzudecken.

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