Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Auch in Deutschland können sich Heizölkunden nach dem zuletzt starken Anstieg heute über sinkende Preise freuen.

Das in der Nordsee geförderte Rohöl der Sorte Brent fällt deutlich unter die psychologisch wichtige 80-Dollar-Marke und notiert derzeit bei 78,74 USD pro Barrel. Auch die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) gibt merklich nach und notiert bei 73,79 USD. Die Gasöl-Futures bewegen sich ebenfalls nach unten und liegen aktuell bei 822,50 USD pro Tonne. Der Euro kann wieder etwas zulegen und notiert heute Morgen bei 1,0882 USD gegenüber dem US-Dollar.
(Börsenwerte vom 02.02.2024, 09:57 Uhr)

Experten vermuten, dass das derzeit hohe Ölangebot und die verhaltene Nachfrage aufgrund der immer noch schwächelnden Weltkonjunktur für den Rückgang der Ölpreise verantwortlich sind. Auch aus dem Nahen Osten gab es in den letzten Tagen keine neuen Meldungen, die auf eine weitere Eskalation der Lage schließen lassen.

Das gestrige Treffen der Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) hat wenig Neues gebracht. Ob die auslaufenden freiwilligen Förderkürzungen von 2,2 Mio. Barrel pro Tag über den März hinaus fortgesetzt werden, wurde diesen Monat noch nicht entschieden. Hier müssen Marktteilnehmer das nächste Treffen der Organisation im Februar abwarten. In einer Pressemitteilung gab die OPEC stattdessen bekannt, dass bei einer Prüfung der Rohöl-Produktionsdaten für die Monate November und Dezember 2023 festgestellt wurde, dass die teilnehmenden OPEC- und Nicht-OPEC-Länder die Kooperationserklärung einhalten.

Die Heizölpreise in Deutschland folgen heute der Entwicklung an den Aktienmärkten und verlassen die Preisspitze von Ende Januar. Je nach Region sind weitere Preisnachlässe in einer Größenordnung von bis zu 2 Cent pro Liter Heizöl zu erwarten. Preisdämpfend wirkt sich auch die sehr zurückhaltende Bestelltätigkeit der deutschen Heizölkunden aus. Zurückzuführen ist dies sicherlich auf die zuletzt gestiegenen Preise sowie die mildere Witterung. Die heutigen Preise können von Verbrauchern aber wieder gut mitgenommen werden.

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