Im Laufe des gestrigen Tages konnten sich die Ölpreise wieder etwas festigen. Insbesondere gegen Abend verzeichneten sie Gewinne, die sie heute Morgen weiter ausbauen konnten. Damit entwickeln sich die Ölpreise entgegen den preisdrückenden Veröffentlichungen des DOE-Wochenberichts. Die überregionalen Heizölpreise in Deutschland folgen diesem leichten Aufwärtstrend, es zeichnen sich nur leichte Preiskorrekturen ab.

Die europäische Nordseesorte Brent startet heute mit einem Preis von 78,72 USD pro Barrel in den Tag, während das amerikanische Pendant West Texas Intermediate (WTI) bei 74,47 USD je Barrel liegt. Beide Sorten notieren damit fester als noch vor wenigen Tagen. Auch die Gasölpreise konnten sich wieder stabilisieren und schlagen zur Stunde mit 712,25 USD pro Tonne zu Buche. Eine leichte Erholung gegenüber dem US-Dollar zeichnet sich beim Euro ab, der aktuell mit 1,0880 USD gehandelt wird.
(Börsenwerte vom 06.06.2024, 09:16 Uhr)

Noch unter dem Eindruck der jüngsten OPEC-Beschlüsse, die sich bärisch auf den Ölmarkt auswirkten, spiegelt sich in den aktuellen Aufwärtstendenzen die Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im kommenden September wider. Hintergrund dieser Spekulationen ist die Tatsache, dass in den USA in den letzten beiden Monaten zwei Sektoren rückläufig waren. Eine gegenläufige Entwicklung könnte die Situation im Dienstleistungssektor auslösen, der im letzten Monat wieder ein starkes Wachstum verzeichnen konnte.

Es bleibt abzuwarten, wie die Fed, die bisher zur Bekämpfung der anhaltenden Inflation vor allem auf hohe Zinsen setzt, auf diese Entwicklungen reagieren wird – zumal am Freitag die offiziellen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden.

Für den Heizölmarkt in Deutschland bedeuten diese Entwicklungen eine ähnliche Situation wie gestern. Trotz leichter Aufschläge im Bereich von einem halben Cent pro Liter liegen die Heizölpreise auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahr. Ein optimaler Zeitpunkt, um sich für die kommende Heizperiode einzudecken.

Preisdrückend auf den Ölmarkt wirkten sich auch die vom Department of Energy (DOE) gemeldeten Anstiege der US-Ölbestände aus. Diese entsprachen zwar nicht der vom American Petroleum Institute (API) gemeldeten Steigerung der Rohölbestände, fielen aber höher aus als von einem Großteil der Marktteilnehmer erwartet. Grundsätzlich drückt die vergleichsweise geringe globale Nachfrage weiterhin den Ölpreis.

Die Heizölpreise in Deutschland passen sich dieser Entwicklung mit einem leichten Preisanstieg an. Erste Berechnungen ergeben ein Plus von rund einem halben bis einem Cent pro Liter. Damit bleiben die Heizölpreise auf einem ausgesprochen attraktiven Niveau. Ein weiterhin guter Zeitpunkt für sicherheitsorientierte Käufe in Vorbereitung auf die kommende Heizperiode.

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