Nach der Veröffentlichung des wöchentlichen Ölbestandsberichts durch das US-Energieministerium gaben die Rohölnotierungen im gestrigen Tagesverlauf erneut deutlich nach. Am Donnerstagmorgen konnten sich die Preise jedoch wieder etwas erholen. Sowohl die Rohölkurse als auch die Gasölkontrakte setzen damit ihren Seitwärtstrend der letzten Wochen fort. In Deutschland können sich Heizölkunden heute erneut über Preisabschläge freuen.

Die europäische Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegt am Donnerstagmorgen bei 77,24 USD pro Barrel. Die in den USA geförderte Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) schlägt mit 71,76 USD zu Buche. Der Gasölpreis verzeichnet im Vergleich zum Mittwoch ebenfalls leichte Verluste und liegt aktuell bei 772,00 USD. Der Euro kann etwas zulegen und wird im Vergleich zum US-Dollar aktuell zu einem Kurs von 1,0972 USD gehandelt.
(Börsenwerte vom 11.01.2024, 9:17 Uhr)

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Dienstag noch einen leichten Rückgang der Rohölbestände bekannt gegeben hatte, meldete das amerikanische Department of Energy (DOE) in seinem Bestandsdatenbericht nun unerwartet hohe Aufbauten bei Rohöl. Der belastbare Bericht des DOE bestärkte damit die Befürchtungen vor einer schwachen globalen Ölnachfrage und ist als bärisch einzustufen. Auf der anderen Seite stehen weiterhin die angespannte Sicherheitslage am Roten Meer sowie der Förderstopp auf dem Sharara-Ölfeld in Libyen. 

Für eine eindeutige Richtung können sich die Ölpreise derzeit jedoch nicht entscheiden. Neue Impulse könnten heute Nachmittag die Inflationsdaten aus den USA geben, wenn der Verbraucherpreis und der Kernpreisindex veröffentlicht werden. Die Daten könnten Aufschluss darüber geben, ob mit baldigen Leitzinssenkungen der US-Notenbank zu rechnen ist, was den Dollar tendenziell belasten würde. 

Auf dem deutschen Heizölmarkt starten die Heizölpreise erneut mit Abschlägen im Bereich von 0,5 bis 1,5 Cent in den Tag. Der Kaufzeitpunkt für Verbraucher bleibt damit günstig. Auch wenn die Bestelltätigkeit in den letzten Tagen aufgrund der attraktiven Preise etwas zugenommen hat, bleibt sie für Januar eher zurückhaltend. Viele Heizölhändler geben daher Preissenkungen an ihre Kunden weiter. 

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