Vor dem Wochenende gaben die Ölnotierungen an den Börsen nach, da viele Marktteilnehmer Aktien verkauften, um die jüngsten Gewinne mitzunehmen. Auch zu Beginn der neuen Woche stehen die Rohöl- und Gasölpreise unter Druck. In der Folge können Heizölkunden in Deutschland heute ebenfalls mit Abschlägen rechnen. 

Das in der Nordsee geförderte Rohöl der Sorte Brent notiert heute Morgen deutlich schwächer als am Freitagmorgen und liegt derzeit bei 82,11 USD pro Barrel. Auch das amerikanische Pendant, die Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI), gibt nach und steht aktuell bei 77,93 USD je Barrel. Gasöl  als wichtigstes Vorprodukt für Heizöl macht ebenfalls einen deutlichen Sprung nach unten und notiert zur Stunde bei 831,25 USD pro Tonne. Der Euro kann seine starke Position gegenüber dem US-Dollar weiter behaupten und notiert mit 1,0943 USD weiterhin auf dem höchsten Stand seit Mitte Januar.
(Börsenwerte vom 11.03.2024, 09:15 Uhr)

Am Ölmarkt stehen seit einigen Monaten die angespannte Lage im Nahen Osten sowie die globale Versorgungslage im Fokus der Marktteilnehmer. Auch wenn sich die dominierenden Themen im Großen und Ganzen seit geraumer Zeit kaum verändert haben, treten sie doch je nach aktuellem Anlass abwechselnd in den Vordergrund und sorgen so für ein ständiges Auf und Ab der Ölpreise. Die Sorge vor einer globalen Angebotsverknappung drückt auf die Preise, während gleichzeitig die Konflikte zwischen der Ukraine und Russland sowie zwischen Israel und der Hamas ein größeres Abwärtspotenzial verhindern.

Am Freitag wurde bekannt, dass es der OPEC und ihren verbündeten Staaten, die gemeinsam als OPEC+ bezeichnet werden, im Februar zum zweiten Mal in Folge nicht gelungen ist, die selbst auferlegten Förderkürzungen für 2024 vollständig umzusetzen. Eine weitere preisdrückende Nachricht kam am Freitag aus China. Der Präsident des Forschungsinstituts der chinesischen Ölgesellschaft CNPC, Lu Ruquan, erklärte, dass die Ölnachfrage des Landes in eine Phase geringen Wachstums eingetreten sei. Zudem wolle China verstärkt auf saubere Energie umsteigen, was zu einem geringeren Ölverbrauch führe.

Für die Heizölkunden in Deutschland sind das gute Nachrichten. Aus morgendlicher Sicht ist heute mit Preisnachlässen von rund 1,5 Cent pro Liter Heizöl zu rechnen. Damit wird der aktuell ohnehin schon günstige Heizölpreis noch attraktiver. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bietet sich derzeit somit eine gute Gelegenheit, den Heizölvorrat noch vor dem Frühjahr aufzustocken.

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