Im gestrigen Tagesverlauf haben die Rohölnotierungen und auch die Preise für Gasöl deutlich nachgegeben. Das wirkt sich hierzulande positiv auf den Heizölpreis aus, der ebenfalls weiter fällt. Am Donnerstag startet Heizöl daher mit weiteren Preisabschlägen in den neuen Handelstag und erreicht den tiefsten Preis seit 13 Monaten. Viele Verbraucher haben die günstige Bestellsituation erkannt und nehmen die attraktiven Preise mit. Das Bestellaufkommen ist entsprechend für Mitte April überdurchschnittlich hoch. 

Die europäische Nordsee-Ölsorte „Brent“ steht aktuell bei 82,01 USD pro Barrel. Die US-amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) ist deutlich unter die 80 Dollar-Marke gefallen und liegt aktuell bei 78,10 USD. Auch der Gasölpreis führt seinen Abwärtstrend fort und schlägt mit einem Preis von 730,75 USD zu Buche. Die Devisenkurse zeigen dagegen wenig Veränderung zum Vortag. Der Euro wird aktuell zu einem Kurs von 1,0963 USD gehandelt. 
(Börsenwerte vom 20.04.2023, 9:32 Uhr)

Viele Meldungen am Ölmarkt sprechen momentan eher für steigende Preise. Dass die Ölnotierungen im gestrigen Tagesverlauf abgerutscht sind, könnte an der Vermutung vieler Marktteilnehmer liegen, dass die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve im Mai eine (voraussichtlich vorerst letzte) Zinserhöhung von prognostizierten 0,25% bekannt geben wird. In den nächsten Tagen sind Ausschläge in die Gegenrichtung allerdings ebenfalls möglich. Dafür sprechen die Förderkürzung der Opec+, die wachsende Öl-Nachfrage aus Asien und die überraschend guten Konjunkturdaten aus China.

Mit Spannung wurden die neuen Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) erwartet, die gestern Nachmittag veröffentlicht wurden. Daraus geht hervor, dass die Rohöl-Lagerbestände stärker geschrumpft sind als in den Vergleichsdaten des privaten American Petroleum Institut (API) vom Vortag. Dafür ist der Rückgang bei Destillaten weniger stark. Die Lagerbestände von Benzin sind sogar angestiegen. Die Öllagervorräte aus den USA erlauben Rückschlüsse auf das aktuelle Angebots-Nachfrage-Verhältnis am Ölmarkt. Steigen die Bestände, gibt in der Folge häufig auch der Ölpreis nach. 

In Deutschland profitieren Ölheizer weiterhin von den fallenden Heizölpreisen. Mit einem überregional gemittelten Durchschnittspreis von 97,8 Cent pro Liter Heizöl wurde heute ein neues Jahrestief erreicht. Für Verbraucher bietet sich eine hervorragende Gelegenheit zum Kauf. Berechnen Sie mit dem Heizöl-Preisrechner von EMOVA unkompliziert den aktuellen Heizölpreis für Ihre Region, um Ihr individuelles Angebot zu erhalten! 



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