Die vergangene Handelswoche verlief für den Ölmarkt eher ruhig. Ohne klare richtungsweisende Impulse befanden sich die Ölnotierungen in dieser Woche auf Richtungssuche. Vor dem Wochenende geben die Rohölpreise nach, während Gasöl leicht höher als am Donnerstagmorgen in den Tag startet. Die Heizölpreise in Deutschland haben im Laufe des gestrigen Tages weiter nachgegeben und befinden sich derzeit auf einem Zwei-Wochen-Tief.

Das in der Nordsee geförderte Brent-Rohöl gibt im Vergleich zum Vortag nach und notiert derzeit bei 81,98 USD pro Barrel. Auch die Kontrakte der US-amerikanischen Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) starten etwas leichter in den Tag und werden zur Stunde mit 77,87 USD pro Barrel gehandelt. Die Gasöl-Futures notieren momentan bei 841,75 USD pro Tonne. Der Euro konnte gegenüber dem Dollar gestern nur kurzzeitig weiter zulegen. Nach Veröffentlichung der EU-Einkaufsmanagerindizes fiel er wieder zurück und notiert heute Morgen bei 1,0828 USD.
(Börsenwerte vom 23.02.2024, 09:58 Uhr)

Die Themen am Ölmarkt bleiben auch am letzten Handelstag dieser Woche dieselben. Die US-Notenbank hat zuletzt die Vermutung vieler Marktteilnehmer bestätigt, dass erste Zinssenkungen noch auf sich warten lassen. Notenbankchef Jerome Powell erklärte zuletzt, dass es auf der nächsten Fed-Sitzung im März noch zu früh für Zinssenkungen sei und es vor einer Senkung noch weiterer Signale für eine rückläufige Inflationsentwicklung bedürfe. Höhere Zinsen wirken sich negativ auf die Ölnachfrage aus und sorgen für Abwärtsdruck bei den Ölpreisen.

Auch die gestern veröffentlichten Lagerbestandsdaten des DOE fielen eher preisdrückend aus und bestätigen die Richtung des API-Berichts vom Vortag. Demnach befindet sich die Ölförderung in den USA mit 13,3 Millionen Barrel pro Tag weiterhin auf einem Rekordhoch. Zudem sind auch die Bestände gestiegen. Auf der anderen Seite wirken die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiterhin preistreibend. Vor der Küste Jemens wurde erneut ein Frachter mit Raketen angegriffen und ging in Flammen auf. Die Houthi-Rebellen verbieten zudem nun auch offiziell die Durchfahrt von Schiffen durch das Rote Meer, den Golf von Aden und das Arabische Meer, sofern die Transporte in Verbindung mit Israel stehen.

Trotz der Richtungswechsel bei den Ölnotierungen an den internationalen Warenterminmärkten haben die Heizölpreise in Deutschland gestern weiter nachgegeben und liegen derzeit auf dem tiefsten Stand der letzten zwei Wochen. Auch heute sind in vielen Regionen weitere Abschläge gegenüber dem Vortag zu verzeichnen. Die Nachfrage nach Heizöl ist aufgrund der milden Temperaturen weiterhin gering, was ebenfalls auf die Preise drückt. Den aktuellen Heizölpreis können Verbraucher also gut mitnehmen. 

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